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Schlaf und Traum

Ganz ist das Thema bzw. Rätsel Traum noch nicht gelöst und wird vielleicht auch nie gelöst werden. Sicher ist, dass er sehr eng mit den Schlafphasen verknüpft ist, die wiederum einen starken Einfluss auf Ihr Befinden haben. Bedingt durch Ihren jetzigen Zustand (Trennung), Überreizung des vegetativen Nervensystems (Sympathikus/Parasympathikus), sind diese Schlafphasen natürlich auch nicht mehr “normal”.

Zum Traum selbst gibt es viele Theorien und Wege der Deutung. Fakt ist: Wenn Sie träumen, wird der Seelenmüll weggeräumt. Ihr Unterbewusstsein arbeitet und zwar sehr aktiv. Nicht verarbeitete Dinge, Erlebnisse werden verarbeitet und rücken ins Bewusstsein. Auch viele Dinge aus dem Kurzzeitspeicher werden in den Langzeitspeicher geschoben. Man nimmt auch an, dass erlebte Dinge, noch nicht verarbeitete Dinge, mit ähnlichen Situationen verglichen und zugeordnet werden, die bis in die jüngste Vergangenheit reichen (Kleinkind), an welche wir uns bewusst nicht mehr erinnern können.

Der Traum (nicht Tagträume) ist somit ein sehr wichtiger Bestandteil der seelischen Verarbeitung von Erlebtem.

Wie bereits gesagt, gehört der Schlaf zu den 3 Grundtrieben des Menschen. Er ist der Trieb, der bei Nichtbefriedigung als zweites zum Tode führt. Er ist somit überlebensnotwendig. Der Schlaf an sich teilt sich in 5 verschiedene Phasen auf.

Während des Schlafens durchläuft der Mensch normalerweise 2-5 mal diese Phasen:

  1. Der entspannte Wachzustand - Dies ist der Punkt, an dem Sie in Ihrer jetzigen Situation (Trennung) Herzstolpern, Schweissausbrüche, Unruhe, Angst verspüren, da Ihr Sympathikus überreizt ist

  2. Leichter Schlaf, Einschlafen

  3. Leichtschlafphase

  4. Mittlere Schlaftiefe

  5. Die Tiefschlafphase

Die Phasen 2-4 bezeichnen die REM-Schlafphase (Rapid Eye Movement), bezeichnet nach den schnellen Augenbewegungen in diesen Phasen. In diesen Phasen träumen Sie. Obwohl es sich um den leichtesten Schlaf handelt, können Sie schwerer geweckt werden als in den Tiefschlafphasen. Deshalb wird dieser Abschnitt auch als “paradoxer Schlaf” bezeichnet. Die Non-REM-Phasen werden als “orthodoxer Schlaf” bezeichnet.

Werden Sie nun am Träumen gehindert (REM-Phasen), z.B. durch Ihren nervlichen Zustand, Alkohol oder andere suchterzeugende Mittel - dazu gehören auch gewisse schlaferzwingende Schlafmittel - verschieben sich die Schlafphasen. Der “paradoxe Schlaf” wird irgendwann nachgeholt und der “orthodoxe” verkürzt.

Werden also diese Schlafphasen verschoben, können Sie sich selbst beantworten, wie Sie sich nach einiger Zeit fühlen.