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Gedichte - Teil 3

ich denke etwas was ich nicht denken will ich fühle etwas was ich nicht fühlen will ich sehe etwas was ich nicht sehen will warum wurde ich so gestraft vom leben? warum kann ich keine liebe geben? warum hasse ich mich wenn ich in den Spiegel schau? tausend fragen in meinem kopf wo ist der weg wo ist das ziel… wann wird es ein ende geben ein ende der Qualen ein ende der angst ein ende der Hilflosigkeit ich drehe mich und drehe mich nur wo ist das licht? wo ist das licht was mir glück verschafft? wo ist das licht was mir Frieden bringt? wo ist das licht das allen Qualen ein ende setzt? tausend fragen… ein Chaos in meinem kopf und doch kein ende in sicht… was bleibt ist die Einsamkeit, der Schmerz die Angst und die Erkenntnis: für mich wird es nie ein Licht geben

Freiflug


Was ist mit den Schwüren die wir uns gaben an jenem Abend? Was ist mit der Liebe die wir verspürten als wir uns trafen? Ich sitze in einem Glashaus, die Mauern gefüllt mit Verzweiflung, Schmerz, Hass und Trauer… Es ist so dunkel und bitter kalt. Ein kleines Licht leuchtet aus der Ferne… Es ist die Tür zum Reich der Toten… Wird dort mein blutiger Seelenschmerz aufhören zu pulsieren? Werde ich dort in Frieden ruhen können? Ich will diese Mauern nicht mehr durchbrechen. Ich will nicht mehr kämpfen… als gebrochenes Etwas will ich diesem Licht entgegen kriechen und meinem Leben ein Ende setzen!!!

Freiflug


ich denke etwas was ich nicht denken will ich fühle etwas was ich nicht fühlen will ich sehe etwas was ich nicht sehen will warum wurde ich so gestraft vom leben? warum kann ich keine liebe geben? warum hasse ich mich wenn ich in den spiegel schau? tausend fragen in meinem kopf wo ist der weg wo ist das ziel… wann wird es ein ende geben ein ende der qualen ein ende der angst ein ende der hilflosigkeit ich drehe mich und drehe mich nur wo ist das licht? wo ist das licht was mir glück verschafft? wo ist das licht was mir frieden bringt? wo ist das licht das allen qualen ein ende setzt? tausend fragen… ein chaos in meinem kopf und doch kein ende in sicht… was bleibt ist die einsamkeit, der schmerz die angst und die erkenntnis: für mich wird es nie ein licht geben…

Freiflug


schmerz umklammert meine seele sehnsucht zerreisst meine gedanken nur ein gedanke bleibt lass mich gehen

hass nimmt mir den lebensmut atmen eine ungeliebte zwangsfunktion fern von freud und leid macht sich einzig leere breit

liebe habe ich verzweifelt gesucht gefunden habe ich nur schmerz und leid gefühle die mir die kehle schnüren lass mich bitte endlich gehen

das da sein ist zu einer qual geworden mein lachen hab ich längst verloren das leben hast du mich gelehrt gebracht hast du nur schmerz

lass endlich mein herz still stehen ich kann nicht mehr und will nun gehen…

Freiflug


9 Strophen für 9 Monate mit der einen Liebe für ein ewiges Leben

Abschnitt betitelt „9 Strophen für 9 Monate mit der einen Liebe für ein ewiges Leben“

(für Dich und wegen Dir, Jacqueline, die Erste die “liebte”)

Sie sucht einen Platz, der ihr Eigen bewahrt doch sie flieht vor der Hand ihr entgegengestreckt sie verschliesst ihre Augen vor der Wahrheit in sich der unendlichen Leere, sie gar völlig bedeckt um jenen Schmerz zu bekämpfen, der ihr Herzblut vergiesst jene Qual zu erdulden, die in ihr verharrt

Voll Hoffnung und Sehnsucht, traf sie auf mich Ein Schrei nach der Hand, die sie endlich befreit Die Kraft neuen Mutes in sich gebannt, in einer glänzenden Rüstung aus Frohsinn und Leid ein Schwert hoch erhoben, jenen Kampfes zum Trotz bereit neu zu lernen, zu lieben, so gab sie sich

Jener Momente verfallen, die Gutes spendieren Ein Rastplatz für ewig, und dennoch so kurz Jene Gefühle, die so lange gefangen, verborgen verglühende Sterne, zeigen nunmehr ihr Leuchten dem Bedürfnis nach Halt, Geborgenheit, Liebe so viele Erwartungen, die der Erfüllung so gieren

Erfüllt von Glück, von Kraft, neuen Trieben Der Hoffnung bestärkt, ein Stück Leben erlangt teilt sie ihr Eigen, das Geheimnis des Ichs nie mehr das Leid, das im Stillen umrankt verdrängt sind die Schmerzen, die Wunden vergiften nur wie kann vergessen, was ewig geschrieben

Die Zeit jener Schlachten, von Opfern zerfressen Der Durst, nicht besiegbar, die Hoffnung zerfetzt zu stark der vergangen, entsetzlicher Schmerzen ihr Körper entkräftet, geschändet, verletzt die Kräfte entschwinden hinter Mauern aus Hass der noch einzige Weg, sich nicht erneut zu vergessen

Dem Falschen entsagen, all Fehler zu meiden kein Wesen wie wir, ist dazu bestimmt doch sie kann nicht verzeihen, dem Mensch der sie liebt sie kann nicht erdulden, dass er gibt, dass er nimmt von zwei Seiten verzehrt, verschliesst sie ihr Licht wartend im Dunkel, die Rückkehr der Leiden

Verachtung und Strafung sind nun ihr Schild gegen den einen, der sie liebt, ihr vertraut viel zu nahe ihr steht, doch nie nah genug den Mauern zu trotzen, die nun wieder erbaut von Hass nun berührt, entwertet sie jenen, der sie verletzt um selbst zu überleben, nichts andres nun gilt

der Gefühle entledigt, den Willen zerstört Kälte regiert, die selbst mir nicht vertraut zerreisst jenes Band, das sie selbst hat geschaffen vernichtet all Gutes was hinter Mauern verstaut zurück in der Wüste der Einsamkeit wandernd erkennt sie erneut, dass sie zu niemand gehört

Gefangen im Dasein zwischen Feuer und Eis verstummen die Schreie, jener die sie vermissen hinterlässt Tränen aus Blut, Trümmer aus Liebe erneut wurde sie, die Seele, zerrissen zu stark für Hilfe, doch zu schwach in sich selbst bleibt wieder nur Hoffnung, doch über die, ausser ihr selbst, keiner was weiss

Guardian Angel


Ich ist mir nun klar, kenne deinen Schmerz. Ich wage trotzdem an dich zu glauben, und will dir dieses sagen. Ich bin nicht der strahlende Prinz, bin weder deine Leinwand noch Projektor, doch wenn du dich zu fühlen traust, kannst du haben was du wirklich suchst. Du hältst es für ganz unmöglich, deine Angst reisst und du glaubst mir nicht, weil du deine schlechten Seiten an mir siehst, sie, und damit mich, zerstören willst. Irgendwo dadrin sehe ich dein wahres ich, ich mag es auch wenn du es versteckst. Aus Angst dich aufzugeben, aus Angst vor dem Verlust. Ich weiss was du denkst und fühlst, Wechselbad aus Liebe und Hass. Keine Erinnerung an Gefühle, nur die Jagd nach dem einen Moment. Ich kenne dein verzweifeltes Spiel, ich weiss du willst es nicht spielen, aber glaubst du kannst nicht anders. Ich bin bereit, lass uns spielen. Du kannst mich nicht mehr verletzen, mein Herzblut ist schon vergossen, meine Tränen sind schon versiegt, fliehe aber ich werde dir folgen. Ich bin bereit diesen Weg zu gehen, deinen langen schmerzhaften Weg. Egal wie auch immer er endet, ich kann nicht mehr verlieren. Doch du kannst das Spiel verlieren, oder wir können beide gewinnen. Das Ergebnis liegt an dir. Lerne zu kämpfen, zu fühlen… … zu leben.

18.06.2008


Für dich war mir keine Zeit zu schade. Für dich war mir kein Weg zu weit. Für dich war mir kein Schmerz zu gross. Für dich war mir keine Aufgabe zu schwer.

Du sagtest, keine Zeit wäre dir zu schade für mich. Du sagtest, kein Weg wäre dir zu weit für mich. Du sagtest, kein Schmerz wäre dir zu gross für mich. Du sagtest, keine Aufgabe wäre dir zu schwer für mich.

Und ich glaubte dir…

Doch für mich war dir selbst die kürzeste Zeit zu schade. Doch für mich war dir selbst der kürzeste Weg zu lang. Doch für mich war dir selbst der kleinste Kummer zu gross. Doch für mich war dir schon eine Antwort zu schwer.

Warum?

Ich habe dir alles gegeben. Ich habe dir alles gezeigt. Ich habe dir alles bewiesen. Ich habe alles für dich getan.

Du sagtest, du würdest alles für mich geben. Du sagtest, du würdest mir alles zeigen. Du sagtest, du würdest mir alles beweisen. Du sagtest, du würdest alles für mich tun.

Und ich glaubte dir…

Doch du wolltest dir selbst nichts geben. Doch du wolltest es dir selbst nicht zeigen. Doch du wolltest es dir selbst nicht beweisen. Doch du wolltest lieber nichts für dich tun.

Warum?

Ich war dir treu. Ich habe dir vertraut. Ich stand immer zu dir. Ich habe dich geliebt.

Du sagtest, du wärst mir ewig treu. Du sagtest, ich könne dir immer vertrauen. Du sagtest, du würdest immer zu mir stehen. Du sagtest: Ich liebe dich.

Und ich glaubte dir…

Doch du hast meine Treue benutzt. Doch du hast mein Vertrauen gebrochen. Doch du standest nie zu mir. Doch du hast meine Liebe zertreten.

Bitte sag mir, warum?